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Aalener Athleten bei den Baden-Württembergischen Crosslauf Meisterschaften

Marc Hegele im Kampf mit der Konkurrenz

Am vergangenen Wochenende in Stockach zeigten die Athleten der LSG-Aalen mal wieder das sie vorne mitlaufen können. Nicht nur starke Athleten, sondern auch steile Anstiege waren die Gegner der neun Sportler/innen.

Den Anfang machte Levin Müller der eine Strecke von 800m (einer kleinen Runde) zu bewältigen hatte. Nach einem schnellen Start in der männlichen Altersklasse U12 setzten sich nach der Hälfte der Strecke drei Athleten vom Rest des Feldes ab. Auf den letzten 200m kamen jedoch nur zwei der Athleten für den Sieg in Frage, darunter auch Levin Müller. In einem packenden Endspurt musste sich Levin seinem Gegner jedoch knapp geschlagen geben.

Als nächstes war Marc Hegele an der Reihe, der frischgebackene U16 Hallen-Meister über  800m. Aalener Athleten bei den Baden-Württembergischen Crosslauf Meisterschaften weiterlesen

LSG-Aalen trainiert an der Adria für die Wettkampfsaison

Lang ersehnt ist für die heimischen Leichtathleten in jedem Jahr das Trainingslager in Italien. Dort lässt sich nach einem langen Winter nicht nur hervorragend trainieren sondern auch Kraft für die kommende Wettkampfsaison tanken.

Etwa 30 Leichtathleten aus den unterkochener Trainingsgruppen der LSG-Aalen besuchten in diesem Frühjahr wieder traditionell das Trainingslager an in Cervia an der Adriaküste.

Die jüngeren Athleten der Gruppe nutzten unter der Trainerin Theresa Schuster das milde Klima am Mittelmehr, um an Technik und Schnelligkeit für Mehrkampf und Sprint zu arbeiten. Trainiert wurde meist zweimal am Tag, entweder im nahe gelegenen Stadion oder am Strand direkt gegenüber des Hotels.

In der Gruppe der etwas älteren Sportler trainieren die Läufer unter Helmut Staudenecker und Ruben Niemann. Diese nutzten das Trainingslager, um bei Dauerläufen im Wald Kilometer zu sammeln. Richtig zur Sache ging es aber im Stadion, dort wurden in den Tempoläufen die Grenzen der aktuellen Leistungsfähigkeit getestet.

Viele hatten danach sogar noch Energie für ein gemeinsames Beachvolleyball-Spiel am Strand oder für die ganz hartgesottenen sogar für ein Bad im noch kühlen Mittelmeer.

Müde aber ohne größere Blessuren kehrten alle Trainer und Athleten  wieder nach Aalen zurück freuen sich nun gut vorbereitet auf die kommende Wettkampfsaison.

Mayer überspringt magische Grenze

Marcel Mayer hat am Sonntag im italienischen Brixen die magische 7-Meter Grenze im Weitsprung geknackt. Jedes Jahr werden die besten Athleten jeder Disziplin aus Baden-Württemberg zum Ländervergleichskampf nach Brixen eingeladen. Dort kämpfte die Mannschaft aus Baden-Württemberg gegen Mannschaften aus Bayern, Slowenien und einigen Regionen aus Italien. Von der LSG Aalen konnten sich Jana Uhl und Marcel Mayer über die Einladung zu diesem prestigeträchtigen Vergleichskampf freuen.Beide trugen mit ihren Leistungen zum erfolgreichen Abschneiden der Mannschaft aus Baden-Württemberg bei, die zum dritten Mal in Folge in Brixen dominierte. Jana freute sich am Ende über einen guten fünften Platz über die international gelaufene Strecke von 2000 m Hindernis. In einer Zeit von 7:35,57 min kam sie nur 4 Sekunden nach der Siegerin aus Italien ins Ziel.Für Marcel Mayer hatte die Leichtathletiksaison bereits erfolgreich begonnen, als er in seinem ersten Weitsprungwettbewerb sowohl die Qualifikation für die Deutschen  Jugendmeisterschaften als auch die Kadernorm im Weitsprung erreichte. In  Brixen war das Ziel mit der internationalen Konkurrenz mitzuhalten und  die, im ersten Wettkampf der Saison von ihm erreichte, Weite von 6,95 m  zu bestätigen. Die Weite nach seinem zweiten Versuch waren bereits  respektable 6,90 m. Dass Marcel im letzten Versuch noch an Weite zulegen  kann, hatte er letztes Jahr schon einige Male zeigen können. Auch  dieses Mal steigerte er sich im letzten Versuch und konnte sich über  seinen ersten Sprung über die 7-Meter Grenze freuen. Mit der Weite von  7,01 m ist er in Deutschland vorne dabei. Das nun gesetzte Ziel ist, die  Form beizubehalten und beim Saisonhöhepunkt den Deutschen  Jugendmeisterschaften in Mönchengladbach unter die besten Acht seiner  Altersklasse zu kommen.

U20-Team läuft zum deutschen Crosstitel

Die Aalener Sportmannschaft des Jahres macht weiter Volldampf. Einen Tag vor der Auszeichnung in der Aalener Stadthalle holte sich das U20-Team bei den Deutschen Cross-Meisterschaften in Herten den Meistertitel. Dabei hatte es bei der Anreise nach Nordrhein-Westfalen erst gar nicht nach einem Sieg ausgesehen. Denn neben Prisca König und Jana Uhl war Alicia Maier als dritte Läuferin an der Spitze krankheitsbedingt ausgefallen. Alle wussten, dass der Kampf um die Goldmedaille schwer werden würde. Sechs LSG-Läuferinnen standen schließlich am Start mit dem festen Vorsatz, auf der 4,5 Kilometer langen Strecke im Gelände um jeden Rangpunkt zu kämpfen. Die Strecke war vom Regen aufgeweicht und nach jeder Runde war die Spur matschiger und kraftraubender zu laufen. Prisca König kam auf Rang 11 als erste der Aalenerinnen ins Ziel, danach folgte Jana Uhl, die sich im bis zu drei Jahre älteren Teilnehmerinnenfeld beachtlich schlug. Das restliche Team war teils als Gruppe auf der Strecke unterwegs und wechselte sich in der Führungsarbeit ab. Am Ende war es Muriel König, die als dritte Aalener Zielläuferin die entscheidenden Rangpunkte zum Teamerfolg beisteuerte. Die LSG-Mädels vergoldeten die Schlammschlacht mit zwei Rangpunkten Vorsprung auf das Verfolgerteam. Die zweite Mannschaft in der Besetzung Bianca und Christin Vetter und Karina Köhnlechner kam auf Platz 6. Die beste Einzelplatzierung erreichte der Baden-Württembergische Hallenmeister Christoph Wallner. „Das war überragend“, urteilt sein Trainer Helmut Staudenecker. Der  5. Platz wiegt umso schwerer, als die gesamte deutsche Elite sämtlicher Lang- und Mittelstreckenläufer der Altersklasse U20 am Start vertreten war. Dem Erfolg ging eine gehörige Portion Fleiß voraus: Wallners Trainingspensum betrug im Vorfeld um die 80 Kilometer pro Woche, die Mädchen waren 50 bis 60 Kilometer weit unterwegs.
Der Erfolg hat den Aalener Läufern einen gehörigen Motivationsschub für das weitere Training gegeben. „Da läuft sich gleich manch Kilometer lockerer“, so Staudenecker, der bis zum Ostertrainingslager im italienischen Cervia weiterhin lange Läufe auf dem Trainingsplan stehen hat. Erster Formtest folgt dann beim Heimwettkampf im Unterkochener Häselbachstadion, wo am 16. April die landesoffene Bahneröffnung ausgerichtet wird.