Class deutscher Meister, Gräßer springt 5,43 m

Die erfolgreiche Hallensaison des Aalener Stabhochspringers Harald Class fand bei den deutschen Master Meisterschaften in Dortmund seinen Abschluss. Der für die LSG Aalen startende Class konnte diesen Winter bereits zweimal die Höhe von 3,40 m überwinden. Er gewann damit die Baden-württembergische Seniorenmeisterschaft und führt mit dieser Höhe auch die deutsche Bestenliste der Altersklasse M55 an.

In der Dortmunder Helmut Körnig Halle ging es dann um den Titel des deutschen Meisters. Seine gewählten Sprunghöhen 3,10 m, 3,30 m und die 3,40 m übersprang er jeweils bereits im ersten Versuch. Der Düsseldorfer Guido Arians und der Darmstädter Martin Wurm konnten hier nicht mehr kontern und belegten beide mit 3,20 m den zweiten und dritten Rang. Class gewann damit nach der Deutschen Freiluft Meisterschaft im August letzten Jahres auch den Hallentitel der Altersklasse M55.

In Ulm fanden zeitgleich die Württembergischen Hallen- Mehrkampfmeisterschaften statt. Von der LSG Aalen ging hier Felix Gräßer im Siebenkampf der M15 an den Start. Seine stärkste Leistung zeigte er dabei im Weitsprung, wo er in allen drei Versuchen seine bisherige Bestleistung weit übertraf. Mit 5,43 m konnte er hier seine beste Punktzahl erzielen. Im Hochsprung konnte er seine Bestleistung, trotz Schersprungtechnik, noch auf eine Höhe 1,48 m steigern. Im Stabhoch, im 60 m Lauf und über die 60 m Hürden zeigte er gute Leistungen, seine Schwäche im Kugelstoß und 1000 m Lauf verhinderten jedoch eine bessere Platzierung. Seinen ersten Siebenkampf beendet er am Ende mit 3238 Punkten auf Platz 13.

LSG Gruppe bei den Mehrkampfregios

Die Mehrkämpfer und Mehrkämpferinnen der Region Ost trafen sich am Wochenende in Schwäbisch Gmünd um ihre Regionalmeister im Vierkampf zu ermitteln. In der Region Ost sind die Kreise Ostalb, Heidenheim, Ulm, Alb –Donau und Göppingen vertreten.

Pauline Hauber startete bei der W12. Ihre beste Leistung zeigte sie dabei im Hochsprung, wo sie mit einer Höhe 1,24 m den zehnten Platz belegte.

In der Klasse W14 gingen Lena Scheuerle und Sarah Schill an den Start. Lena konnte sich dabei über gleich vier neue Bestleistungen freuen. Am Ende standen Lena und Sarah auf dem 15. und 17. Rang. Eine Klasse höher bei der W15 startete Julia Trommer. Mit 8,06 s über die 50 m Strecke war sie die beste Sprinterin unserer Gruppe. In der U16 Mannschaftswertung landeten die drei am Schluss auf dem achten Platz.

Joscha Jenner und Jarne Trommer bildeten das Team der M12. Jarne belegte am Ende Rang 11. Joscha fehlte am Ende leider eine Disziplin, in seinem ersten Hochsprungwettbewerb scheiterte er nur knapp an der Anfangshöhe.

In der M14 traten Joshua Funk, Vincent Seeling und Willy Weber an. Als schnellster Sprinter der Gruppe belegte Willy mit 7,27 s den dritten Platz, Vincent im Kugelstoßen mit 7,45 m ebenfalls dritter und Joshua belegte am Schluss im Mehrkampf den vierten Rang. Felix Gräßer steigerte in der M15 seine Bestleistung im Hochsprung auf 1,48 m. Mit einer Weite von 5,11 m zeigte er auch seine Qualitäten im Weitsprung. In der Gesamtwertung landete er dann auf dem 6. Platz. In der U16 Mannschaftwertung belegten Joshua, Vincent und Felix  dann den dritten Platz.

Zwei Landesmeister im Stabhochsprung für die LSG

Zwei Meisterschaften standen in diesem Wochenende für die Leichtathleten an. Die württembergische Jugend U16 ermittelten in der Messehalle 4, der Ulmer Leichtathletikhalle, ihre Landesmeister. Die Master starteten eine Tag später in Mannheim. Vertreten waren dabei auch die LSG Aalen. 

Mehrere Bestleistungen und Platzierungen gab es dabei im Stabhochsprung. Am erfolgreichsten war dabei Joshua Funk, der sich in der Klasse M14 mit einer Höhe von 2,70 m den Titel sicherte.  Er konnte damit die Konkurrenz um 20 cm distanzieren und sich über seinen ersten Landesmeistertitel freuen. In die Urkundenränge bei der M15 kam dazu noch Felix Gräßer von der LSG mit seiner neuer Bestleistung von 2,80 m, was im Rang sieben erbrachte. Ebenfalls mit neuer Bestleistung von 2,60 m sprang Clemens Stegmaier auf Platz neun.

Nicht so rund lief der Wettkampf im Weitsprung für Felix. Er sprang hier 4,98 m und konnte seine Bestleistung, die bei 5,14 m liegt, leider nicht wiederholen und schied nach dem Vorkampf aus. Eine neue persönliche Bestleistung konnte er  jedoch im Kurzsprint erzielen. Über 60 m konnte er sich auf eine Zeit von 8,08 Sekunden verbessern.

Einen Tag später konnte ihr Trainer Harald Class noch einmal selbst einen Wettkampf bestreiten. Bei den Baden-Württembergischen Master Meisterschaften in Mannheim übersprang er im Stabhochsprung der M55 eine Höhe von 3,40 m, und wurde damit mit 30 cm Vorsprung erneut Landesmeister.

LSG in Aktion bei Regional und Landesmeisterschaften

Traditionell fanden auch dieses Jahr wieder die Regionalmeisterschaften der U14, der 12 und 13 jährigen, in der Schwäbisch Gmünder Leichtathletikhalle statt. Dem Ausrichter LG Staufen steht mit der Gmünder Halle mit ihren 50 m Bahnen, einer Weitsprunganlage mit echtem Sand sowie ihren Hoch- und Kugelstoßanlagen die ideale Wettkampfstätte für den Winter zur Verfügung.

Bei der M13 konnte sich Mattheo Holst von der LSG Aalen für das 50 m Finale qualifizieren.  Mit 7,75 s erzielte er hier dann den dritten Platz. Pauline Hauber zeigte in der W12  ihre beste Leistung im Hürdenlauf, wo sie mit einer Zeit von  10,06 s den fünften Platz belegte. Im Weitsprung schaffte sie es mit 3,88m ins Finale und belegte den 8. Platz.

Am gleichen Wochenende fanden in Sindelfingen die Baden-Württembergischen Meisterschaften der Jugend und Aktive statt. Die LSG war hier mit drei U20 Athleten und Athletinnen vertreten. Den Auftakt machte Philipp Gräßer über die 60 m Strecke. Mit 7,60 s stellte er eine neue Bestleistung  auf. Ina Fouquet ging über die 400 m Strecke an den Start. Die zwei Hallenrunden bewältigte sie in 65,05 s und belegte am End damit den 11. Rang. Johanna Eigl überquerte im Stabhochsprung eine Höhe von 2,70 m und durfte sich über einen geteilten 7. Platz freuen. Am zweiten Wettkampftag trat Philipp noch über die 200 m an. In 25,14 s blieb er leider unter seinen Möglichkeiten und belegte am Ende Rang 11.