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Drei Tagessiege für die LSG Aalen in Weinstadt

Bei der landesoffenen Bahneröffnung in Weinstadt  konnten sich gleich drei Athleten und Athletinnen auf den erstem Platz positionieren.  Der Jüngste war dabei Domenik Clemente, der in der M12 das 75 m Finale gewann. In 11,08 s war er der schnellste Sprinter des Tages. Im Kugelstoßen der U18 konnte Moritz Hass mit 12,11 m die Konkurrenz hinter sich lassen. Im 800 m Lauf der U20 war Leni Bullinger in 2:32,91 min die schnellste Läuferin über die zwei Stadionrunden.

Abgerundet wurde das Bild durch zweimal Platz zwei für Felix Gräßer im 100m Sprint der U18 in 12,05 s und mit 5,81 m im Weitsprung. Tim Uhlemayr wurde nach seinem 800 m Lauf, in dem er mit  2:25,22 min Rang drei belegte, noch Zweiter im Hochsprung. Mit übersprungenen 1,60 m blieb er höhengleich mit dem Sieger, hatte jedoch einen Fehlversuch mehr.

Im 800 m Lauf der W14 belegte Leni Buck den dritten Platz. Sie kam nach 2:54,37 min ins Ziel.

Zum Abschluss gab es noch einen 4×100 m Staffellauf, in dem unserer U18 Mannschaft jedoch noch ein Läufer fehlte. Kurzerhand rekrutierte Harald mit Finn Schulz noch einen Athleten aus Weinstadt, so dass die Staffel komplett war. In der Kombination Finn, Felix, Tim und Moritz kam die Staffel damit zwar nicht in die Wertung, aber in 47,65 s mit vier Sekunden Vorsprung als Erste ins Ziel, und sorgte für einen gelungenen Abschluss des Tages.

Erfolgreiche Teilnahme beim Mehrkampf in Gmünd

Die Regionalmeisterschaften im Mehrkampf der U14/U16 fanden auch dieses Jahr wieder in der Schwäbisch Gmünder Leichtathletikhalle statt. Bewährter Ausrichter war wieder die LG Staufen, welche den Wettkampf zusammen mit den Kampfrichter und Kampfrichterinnen des Kreises meisterten.

In der weiblichen Klasse der W12 traten unsere Athletinnen Sophia Rieger und Loreen Löhning an. Sophia zeigte ihr Sprint- und Sprungtalent und kam als drittschnellste Sprinterin bereits nach 7,80 s in Ziel. Im Weitsprung glänzte sie mit einer Weite von 4,24 m. In der Mehrkampfwertung kam sie zusammen mit ihrer Kugel und Hochsprungleistung in die Urkundenränge und belegte den achten Platz. Ihre Vereinskameradin Loreen zeigte ihre beste Tagesleistung im Hochsprung, wo sie mit übersprungenen 1,20 m den sechsten Rang belegte.

In der Klasse W14 trat Pauline Hauber an. Pauline zeigte wieder ihr Sprungtalent und übersprang im Hochsprung sehr gute 1,40 m. Im Weitsprung kam sie auf 4,38 m, was jeweils die viertbeste Leistung war. Im Gesamtergebnis konnte sie sich damit den sechsten Platz sichern.

Bei der männlichen U14  konnten wir mit unseren drei Startern noch ein Mannschaftsergebnis erzielen. Mit Alexander Gerstner, Justus Kittner und Achim Scheurle kam die Mannschaft der LSG Aalen auf den fünften Rang. Alexander zeigte sein beste Leistung im Kugelstoßen, wo er auf 6,28 m kam. Achim zeichnete sich im 50 m Sprint aus, wo er nach 7,97 s ins Ziel kam. Justus sammelte seine meisten Punkte im Weitsprung, wo er 3,66m sprang.

Moritz Haas kommt bei den Landesmeisterschaften aufs Treppchen

Am Wochenende konnte der Kugelstoßer der LSG Aalen, Moritz Haas, sein Können zeigen. In einem stark besetzten Wettkampffeld mit 15 Qualifizierten zeigte er gleich in den ersten zwei Versuchen mit Weiten von 12,70 m und 12,82 m seine Ambitionen. Damit lag er bis zum fünften Versuch auf einem sicheren dritten Platz. Hier konnte sich jedoch Tobias Otto aus Karlsruhe sich mit einem sehr guten Stoß von 12,95 m noch vor Haas setzen. Im letzten Versuch setzte er daher alles auf eine Karte und stieß die Kugel mit 13,05 m zum ersten Mal über die dreizehn Meter und sicherte sich damit wieder den dritten Rang. Das ihm bereits in seinem ersten Jahr in der Klasse U18 gelang lässt auf Großes hoffen. Mit dieser Weite hat sich Hass auch noch für die nächste Woche in Frankfurt stattfindenden Süddeutschen Meisterschaften qualifiziert.

Von den fünf qualifizierten LSG Athleten war dies das beste Ergebnis. Der U18 Sprinter Felix Gräßer konnte seine 60 m Bestleistung auf 6,57 s steigern, und im Stabhoch mit 3,50 m noch seine Bestleistung einstellen. Lena Scheuerle, Clemens Stegmaier und Joshua Funk konnten im Stabhochsprung ihre guten Trainingsleistungen leider nicht noch im Wettkampf umsetzen, und blieben unter Ihren Möglichkeiten. Joshua Funk bekommt jedoch nächste Woche in Frankfurt noch einmal die Chance sein Können bei den Süddeutschen Meisterschaften zu zeigen.

DM Cross: Robin Linten kämpft sich in Darmstadt durch den Schlamm

Deutsche Meisterschaften im Crosslauf an zwei Tagen – das hat es auch schon sehr lange nicht mehr gesehen. In diesem Jahr begrüßte das hessische Darmstadt die schnellsten deutschen Crossläufer. Mit der Entscheidung die Mittelstrecken der Frauen und die Masters-Altersklassen in die Veranstaltung zu integrieren, wurde der Zeitplan entsprechend entzerrt. Überfällig, aber auch neu in diesem Jahr, Frauen und Männer laufen dieselben Distanzen.

Während der Samstag mit trockenem Wetter für sehr gute Laufbedingungen auf der Mittelstrecke sorgte, brachte Regen über die Nacht und am Sonntagvormittag auf der bereits schwer beanspruchten Strecke den Cross-üblichen Matsch mit sich.

Mit im Feld auf der Langstrecke über 7.5 km der Männer und U23 war der Läufer Robin Linten von der LSG Aalen. Nach einem etwas verpatzten Start mit viel Gerangel im großen Feld konnte der Aalener sich über die folgenden Runde langsam weiter vorarbeiten. Die unrhythmische Strecke mit vielen Kurven, unangenehm positionierten Hindernissen und dem bereits erwähnten Matsch lag Linten dabei sehr gut. Am Ende reichte es ihm in einem starken Feld zu einem Gesamtplatz 77. Verdreckt, erschöpft, aber mit sich und seinem Lauf zufrieden konnte Linten die Heimreise nach Aalen antreten.